Aleksandra Mikulska
Sensitivität, musikalische Ausdrucksfähigkeit und makellose, transparente Spieltechnik: Aleksandra Mikulska verkörpert in höchstem Maß diese, von Chopin einst geforderten Eigenschaften. Einmütig bestätigen dies Lehrer, Kritiker, Juroren und das Publikum. Längst ist es nicht mehr nur ihre ganz eigene, außergewöhnlich ehrliche Chopin-Interpretation, die Aleksandra Mikulska bereits 2005 den Großen Sonderpreis als beste polnische Pianistin beim Internationalen Frédéric-Chopin-Wettbewerb in Warschau einbrachte, und die erneut im Jahr 2010 mit ihrem Chopin-CD-Debüt auch auf dem Plattenmarkt begeistert Aufnahme fand. "Leidenschaftlich" und "hinreißend" bescherte Aleksandra Mikulska dem Bodenseefestival 2011 "eine pianistische Sternstunde" mit ihrer Interpretation von Haydn, Beethoven und Chopin.
1981 in Warschau geboren, Hochbegabtenklasse an der Talentschule "K. Szymanowski Musiklyceum", mehrfach Förderpreise des polnischen Staates, zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben und im Jahr 2000 Abitur mit Auszeichnung, waren für die junge Pianistin der erste Baustein ihrer hochkarätigen internationalen Ausbildung. Bereits ab 1997 wurde sie zudem Schülerin von Peter Eicher in Mannheim, studierte nach dem Abitur bis 2004 bei ihm an der Musikhochschule in Karlsruhe, sammelte studienbegleitend wertvolle Impulse bei internationalen Meisterkursen und wechselte nach dem vorzeitig erworbenen Diplom mit Auszeichnung ins Musikland Italien an die Klavierakademie in Imola "Accademia Pianistica incontri col maestro". Lazar Berman und Michael Dalberto waren dort bis 2008 ihre wichtigsten Impulsgeber. Ab 2006 arbeitete sie mit Arie Vardi an der Musikhochschule in Hannover, wo sie im Sommer 2010 ihr Konzertexamen ablegte.
Aleksandra Mikulska vereint die großen musikalischen Traditionen der drei Länder Polen, Deutschland und Italien zu einem einmaligen, persönlichen und unverwechselbaren Stil. Sie ist Gast bei internationalen Festivals wie dem Bodenseefestival und dem Klavierzyklus "Musik am Hochrhein in der Schweiz", "Meranofest" in Italien und "Lapland Piano Festival", gibt Soloabende in ganz Europa und spielte bereits mit Orchestern in Deutschland, Italien und Belgien.
Ein Schwerpunkt ihres künstlerischen Wirkens liegt in der Verbreitung der Musik der großen Komponisten ihrer Heimat. Aleksandra Mikulska pflegt deshalb eine enge Zusammenarbeit mit den Musikgesellschaften "De Musica Warschau" , der "Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland" und ist Mitglied der "Karol-Szymanowski-Gesellschaft" in Zakopane (Polen) sowie der "Deutsch-Polnischen Gesellschaft Baden Württemberg".
Ihr Tonträger-Debüt erschien 2010 und ist Werken von Frédéric Chopin gewidmet. Im Herbst 2011 veröffentlichte Aleksandra Mikulska ihre zweite CD unter dem Titel "Expressions" mit Kompositionen von Haydn, Szymanowski und Chopin.
Eintritt: 20,00 €
Veranstalter: Isernhagenhof Kulturverein e.V.
Anmeldung unter 05139/894986 oder info@isernhagenhof.de